Das neunte Treffen inzwischen. Heftig oder? Das Team vom Sommerkeller hat uns ein tolles Gruppenevent vorgestellt und eingeladen um einen spannenden Abend bei Ihnen zu verbringen.

Sommerkeller
Regensburger Str. 22
94315 Straubing

Telefon: 09421  56 88 555

Web: https://www.sommerkeller-straubing.de

Bis zu 60 Personen waren geladen, um die 50 sind gekommen. Neben einem 3 – Gang – Menü erwartete uns noch musikalische Begleitung vom Duo „Edelstoff“ die mit Ihren Gitarren und richtig gutem Gesang für fantastische Stimmung sorgten.

Stephanie Naber und Team sorgten sich um das leibliche Wohl der Gäste und nach dem üppigem Mahl gab es eine spannende und absolut unerwartete Reise in die Tiefen des Kellers.

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Das Menü mit Hauptgang Option
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Ein kleiner Blick in die Hallen unter dem Gasthaus

Auch dieses Mal trafen wir auf viele bekannte und geliebte Gesichter, aber freuten uns auch sehr darüber neue begrüßen zu dürfen. Es ist jedes Mal eine besondere Freude den Abend mit Freunden verbringen zu dürfen.

Wie üblich belasse ich es dabei den Abend zu beschreiben ohne eigene Bewertung, da Gruppentreffen das Erlebnis zur Norm doch deutlich verändern.

Vor dem ersten Gang gab es eine kleine Begrüßungsrede der Gastgeber, gefolgt vom Gruß aus der Küche, „Dreierlei aus dem Glaserl“. Bauernbrot mit drei Aufstrich Klassikern:

  • Liptauer – eine Art Frischkäseaufstrich
  • Griebenschmalz
  • Eiersalat
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Gruß aus der Küche

Jeder an unserem Tisch fand sich ein eigenen Favoriten unter den Aufstrichen, ich selbst schwankte zwischen Eiersalat und Liptauer. Es war ein schöner Auftakt zum Abend und dürfte bei den meisten den aller größten Hunger stillen. Von unserer Seite gab es soweit nichts zu bemängeln und man freute sich bereits auf die weiteren Gänge.

Den ersten richtigen Gang machte an diesem Abend das Maronen-Samt-Supperl mit Amaretto und Steinpilz-Grissini. Die allermeisten waren sehr angetan von der Suppe und es war durchaus etwas nicht alltägliches. Persönliche Meinung – einen Hauch zuviel Salz in meiner Suppe. Nicht dramatisch, aber gegen Ende trank ich schon übermäßig viel nach. Diese Meinung teilte aber beinahe niemand mit mir. Richtige Kritik gab es auch hier nicht, da es eine gute Suppe war. Manche fanden den Amaretto Geschmack ein wenig befremdlich, andere hätten sich mehr gewünscht. Also insgesamt gut und durchaus empfehlenswert.

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Maronen-Samt-Supperl

Nach reichlich guter Musik und einigen sehr unterhaltsamen Gesprächen folgte bereits der Hauptgang. Je nach Wahl gab es für die Fleischesser eine original Wiender Kalbsroulade mit gebratenen Scheiben vom Kartoffelknödel und Rahmporree und für die Vegetarier Spinatknödel mit fruchtigem Ragout aus Kirschtomaten und roten Zwiebeln, jungem Blattspinat und Bergkäse. Hätte ich das Menü früher gekannt hätte ich mich eindeutig vegetarisch entschieden, da es einfach mega lecker klang. Vor Ort wurde zwar angeboten das man sich notfalls noch umentscheiden dürfe, aber da es eh schon einige Umbestellungen gab, wie eigentlich immer bei solch einem Treffen, wollte ich die Küche nicht zusätzlich belasten. Schließlich war die Kalbsroulade ebenso etwas worauf ich mich freute. Beide Gänge hatten schlussendlich ihre Anhänger und konnten auch hier auf dem gleichen Niveau wie bisher mitspielen. Das Fleisch war zart, die Knödel hatten Biss und waren super gewürzt und das Gemüse passte richtig gut in die Masse. Persönlich hätte ich an dieser Stelle nichts zum ankreiden außer die Wartezeiten. Viele Tische waren bereits fertig oder zumindest beinahe fertig als die letzten Ihre Portionen erhielten. Klar es ist eine Veranstaltung mit vielen Gästen und es gab die eine oder andere Umbestellung, aber dennoch ist das meiner Meinung nach ein fehlendes i-Tüpfelchen das man anmerken darf.

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Wiener Kalbsroulade
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Spinatknödel

Den fantastischen Abschluss des kulinarischen Abends machte Schokoladenmousse in Nusskrokant mit Blaubeere. Als Ausweichgericht wurde eine Creme Brulee angeboten, welche auch vom einen oder anderen in Anspruch genommen wurde.

Geschmacklich kann ich absolut nichts negatives finden. Sehr schön abgeschmeckt und der passende Abschluss des Abends. Die einzige Kritik die ich und einige der anderen Gäste hatten war das Kaugefühl beim Krokant. Klassische Plombenzieher – sprich bleiben gut an den Zähnen haften und man hatte noch einige Zeit später was zu kauen.

Damit waren wir schon am Ende mit den Speisen und ich darf mich an dieser Stelle bedanken. Es wurde eine geschmacklich ansprechende Küche geboten und diese wusste zu überzeugen.

Wir verbrachten noch geraume Zeit dabei nette Gespräche und lustige Geschichten auszutauschen bis der Abend sich langsam seinen Ende näherte.

Doch neben dem aufmerksamen Service, der ernsthaft, tollen musikalischen Abendbegleitung und den wohlschmeckenden Speisen wussten wir nicht, dass das Highlight noch folgen würde.

Es stand noch eine Führung aus. Eine Führung in die Tiefen des Hauses, in die ehemaligen Bierkeller und Lagerhallen 12 – 13 Meter unter der Erde. Klaustrophobiker, Achluophobiker und noch einige andere Phobiker würden hier tausend Tode sterben und so war es nicht verwunderlich wieso einige Mitglieder den steilen Abstieg ins muffige Dunkel nicht auf sich nahmen und lieber oben blieben.

Unten erwarteten uns geschichtsträchtige Mauern, absolute Finsternis und deutlich mehr Platz als wir erwartet hatten. Beinahe eine Stunde tappten wir da unten herum, bewaffnet mit Handylichtern und zwei oder drei Taschenlampen. Unsere Guides nahmen sich reichlich Zeit und erklärten und zeigten uns alle wichtigen Winkel der Katakomben. Mehr als beeindruckt verließen wir die Tunnel und bedankten uns für den fantastischen Abend mit dem mehr als gelungenen Abschluss. Definitiv ein unvergessliches Event das wir so auch noch nicht hatten. Die Bilder konnten das Gefühl, da unten zu sein eindeutig nicht einfangen, aber ich hoffe das Ihr dennoch einen kleinen Eindruck gewinnen könnt.

Zuletzt bleibt mir nicht mehr viel übrig als mich zu bedanken. Für den tollen Abend mit tollen Menschen, Speisen und einem kleinem Abenteuer.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig aus dem Alltag entführen und vielleicht gelüstet es euch dannach selbst auf einen kleinen Ausflug in die österreichisch-bayerische Welt des Sommerkellers.

Bis die Tage~

Dima