Auch der zweite Streich folgt zugleich und dieses Mal vergreife ich mich an einem Münchner IPA. Den betrunken Seemann von Crew Republic fand ich in einem lokalem Supermarkt und packte Ihn zugleich mehrfach ein. Mal schaun was es so drauf hat.

Name: Crew Republic Drunken Sailor

Biersorte: Indian Pale Ale (IPA)

Herkunft: Deutschland, München

Alkoholgehalt: 6,4%

Menge: 330ml

Preis: 1,79 €

Speisenempfehlungen: Pizza, Burger, allgemein nicht zu deftiges Comfort Food, aber auch Salate und leichte Pastagerichte. Speisen mit Sahne oder Joghurt würde ich eher meiden.

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  • Design

Auch hier eine typische braune, langhalsige Flasche mit rießigem Firmenlogo. Man muss ein bisschen genauer hinschauen, um zu erkennen um was für ein Bier es sich hier handelt, wobei der Aufkleber auf dem Flaschenhals hier sehr hilfreich ist und optisch auch gut passt. Die Farben sind stimmig gewählt und verpassen der Flasche sogar noch leichte Akzente. Das Thema Seefahrt ist erkennbar und der Name macht neugierig, da man ein hartes, bitteres Getränk erwartet. 4 von 6 möglichen Punkten.

  • Farbe

Wir sehen ein wunderschönes, kräftiges Bernstein mit einer leichten Trübung, welche in diesem Falle sogar passt. Dadurch verleiht es der Farbe ein bisschen mehr Tiefe und macht es noch interessanter. Die dunkelweisse Schaumkrone ist anfangs sehr kräftig, legt sich aber innerhalb kurzer Zeit, bis sie beinahe ganz weg ist. Krönchen war jetzt nicht so ideal, Rest umso schöner. 3 von 4 Punkten.

  • Geruch

Wie der Song von den „Ärzten“ knallen die fruchtigen Aromen „immer mitten in die Fresse rein“. Alleine schon beim ersten Zug wird man von den verschiedenen tropischen Früchten erschlagen und erfrischt zugleich. Allen voran Zitrone, beinahe schon Limette mit einer eindeutigen Grapefruit, welche von süßlichen Noten begleitet wurde. Da hätte ich auf sehr süße Beeren getippt ohne zu starken Eigengeruch. Zuletzt fiel mir noch ein leichter Hauch Apfel auf, eher süßlicher Natur. Leider verschwindet der intensive Geruch relativ bald und trotz schwenken kommt er nicht in seiner anfänglichen Kraft wieder. Nichts desto trotz war das ein aufregendes Erlebnis für die Sinne und daher 9 von 10 Punkten.

  • Geschmack

Fruchtige Citrussäuren, auch hier mit Tendez zur Limette, dominieren den Antrunk. Kurz darauf folgt eine angenehme Süße und hielt sich relativ lange im Mund, bis die leichte Bitterkeit einsetzt. Letztere ist nicht zu dominant, verschwindet nach kurzer Zeit und hinterlässt süßliche Fruchtaromen. Schön ist hier der nicht übertriebene Einsatz der Kohlensäure, die dem Ganzen gut tut. Auch bei vollem Mund dominiert anfangs die Säure gefolgt von der lang anhaltenden Süße. Insgesamt sehr stimmig und erfrischend, wobei der Geruch hier auf mehr Vielfalt hoffen ließ. 7 von 10 Punkten.

  • Fazit

Erfrischend, leicht und „hinterfotzig“ würde man bei uns in Bayern sagen. Es trinkt sich leicht, gibt einem das Gefühl mild und angenehm zu sein und haut einen von hinten um mit seinen 6,4%. Ich würde aufpassen, da es relativ leicht betrunken machen könnte. Aber davon abgesehen haben wir hier ein tolles, fruchtiges IPA, das aber aufregender riecht als es schmeckt. Leichte Pastagerichte, Pizzen, ja sogar Burger, solange diese nicht zu deftig werden, passen meiner Meinung nach hervorragend zu unserem „Drunken Sailor“. Auch ein angenehmer, sommerlicher Salat mit leichtem, gerne fruchtigem, Dressing sollte hier eine ziemlich gute Figur machen. Was ich meiden würde wären Molkereiprodukte, da diese sich irgendwie mit dem fruchtigem Aroma beissen. Also keine Sahne, Joghurt oder Quarkspeisen. Insgesamt kommen wir auf schöne 23 von 30 möglichen Punkten und stehen somit deutlich über dem Mittelwert.

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Ich musste während dem schnuppern die Augen schließen und lächeln, da es so gut duftete. Eine kleine Empfehlung um mal so richtig tropisch eins auf die Nase zu bekommen. Jetzt im Sommer auch für heiße Tage mit leichten Speisen ein guter Begleiter, wobei man aufpassen sollte. Man ist schneller angetrunken als man denkt.

Und wir sind schon wieder durch mit der Bewertung  und ich hoffe ihr habt ein wenig mit erleben können was meine Sinne hier verspürten. Zusätzlich habe ich jetzt noch die Rückseite abgelichtet und werde diese auch künftig mit rein nehmen. Mir hat es Spaß gemacht und ich freue mich sehr wenn euch auch, ansonsten kennt Ihr das Spielchen ja schon. Feedback hergeben, positiv und negativ! Vielen Dank dafür und natürlich auch für eure Aufmerksamkeit.

Bis die Tage~

Dima

 

 

 

 

 

 

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